Leserbrief des Herrn Lothar Schlutz zur Bürgermeisterwahl

20.06.2018

Bei der Sitzung der Gemeindevertretung Hohenlockstedt am 21.06.2018 steht u. a. der Punkt „Wahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung (Bürgermeister)“ auf der Tagesordnung. Die Norddeutsche Rundschau hatte in ihrer Ausgabe vom 20.06.2018 dieses Thema aufgegriffen und über die Kandidaten Wolfgang Wein (CDU) und Carsten Fürst (BfH) berichtet. In diesem Bericht kommt u. a. auch der Vorsitzende der Interessengemeinschaft „Bürger für Hohenlockstedt/BfH“, Klauspeter Damerau, zu Wort. Herr Damerau führt dabei aus, dass die CDU mit Wolfgang Wein ihren schwächsten Mann aufstelle, in dem Wissen, dass nur dieser von der SPD mitgetragen werde. Diese Aussage veranlasste Herrn Lothar Schlutz, folgenden Leserbrief zu verfassen:

Leserbrief zum Artikel „Fürst oder Wein? CDU und BfH stellen jeweils eigene Kandidaten für die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister in Hohenlockstedt auf“ vom 20.06.2018

In dem Artikel „Fürst oder Wein?“ im Stör-Boten vom 20.06.2018 wird vom Vorsitzenden der Wählervereinigung BfH zur Bürgermeisterwahl in Hohenlockstedt folgender Satz vorgebracht: „Und jetzt stellt die CDU mit Wolfgang Wein ihren schwächsten Mann auf.“

Zu diesem öffentlichen (und sachlich nichtzutreffenden) Schlag unter die Gürtellinie kamen mir spontan zwei Gedanken:

Zum einen: Wie verzweifelt oder frustriert muss man sein, um mit solchen Mitteln politisch zu handeln und sich zu äußern. Zum anderen erwarte ich von unseren gewählten Gemeindevertretern, dass sie gern mit Leidenschaft, aber immer fair und mit Sachargumenten um richtige Wege und Mehrheiten kämpfen. Wer dazu nicht willens oder in der Lage ist, sollte sich ernsthaft überlegen, ob in der Kommunalpolitik für ihn der richtige Platz ist.

Lothar Schlutz